Nachwuchsförderung

Dreizehn junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der zweiten Auswahl-Runde haben im Jahr 2008 damit begonnen, wissenschaftliche Forschungsgruppen aufzubauen und das gewählte Thema für ihr Forschungsprojekt zu konkretisieren. Die vierjährige Projektlaufzeit startete 2009. Im Fokus der Nachwuchsforschenden stehen dabei insbesondere die Themen Klimaschutz, Biodiversität und Politikberatung.

Mit der gezielten Förderung thematischer, interdisziplinär zusammengesetzter Nachwuchsgruppen wird herausragenden jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit gegeben, sich auf dem Gebiet der inter- und transdisziplinären Forschung weiter zu qualifizieren. Auch soll die Verbindung zwischen außeruniversitärer und universitärer Forschung dadurch intensiviert werden.

Ziele der Nachwuchsförderung sind insbesondere die Sicherung und der Ausbau der Leistungsfähigkeit Sozial-ökologischer Forschung für gesellschaftliche Problemlösungen, die Verbesserung der Qualifizierungsmöglichkeiten junger Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler mit fachübergreifenden Forschungsperspektiven, die Initiierung von Nachwuchsgruppen an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen, die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses für Lehre und Forschung im Bereich der Umwelt-, Natur- und Sozialwissenschaften sowie die Qualifizierung jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die eigenverantwortliche Leitung von inter- und transdisziplinär arbeitenden Forschergruppen an den Schnittstellen von Umwelt-, Natur- und Geisteswissenschaften.

Innerhalb einer Nachwuchsgruppe soll außerdem die immer noch sehr hohe Schwelle zwischen natur-/ ingenieurwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Forschungsansätzen überwunden werden. Bei der Bearbeitung einer selbst gewählten Forschungsaufgabe sollen Nachwuchsgruppen zugleich - über das Forschungsergebnis im engeren Sinn hinaus - die Kultur interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeitens pflegen und entwickeln.

Die Laufzeit der Projekte beträgt insgesamt fünf Jahre. Damit soll den besonderen Herausforderungen inter- und transdisziplinärer Forschung Rechnung getragen werden und zugleich die Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler/-innen sichergestellt werden.

In der ersten Phase (2001 - 2006) wurden neun Verbundprojekte ausgewählt, die sich mit verschiedenen Themen aus den Bereichen Energie, Verkehr, Ver- und Entsorgung, Klimawandel, Wohnungssanierung, Ressourcenmanagement, Wohlstandsschöpfung, gesellschaftliches Lernen sowie gesellschaftliche Naturverhältnisse befassten.

In der zweiten Phase (2008 - 2013) forschen zwölf Verbundprojeke zu Themen aus den Bereichen Klimaschutz, Biodiversität und Politikberatung.

  • BESATZFISCH

    Nachhaltiges Management gekoppelter sozial-ökologischer Systeme am Beispiel der Fischbesatzpraxis in der Angelfischerei mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1410.php)
  • BioDIVA

    Transformationswissen für eine geschlechtergerechte und nachhaltige Nutzung biologischer Vielfalt mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1431.php)
  • Biofuel as social fuel

    Biokraftstoffe als sozialer Treibstoff  mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1412.php)
  • Chamäleon

    Adaptation an den Klimawandel in Unternehmen der öffentlichen Versorgung mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1414.php)
  • CIVILand

    Bedeutung und Innovationspotential der Zivilgesellschaft für die Honorierung ökologischer und kulturlandschaftlicher Leistungen mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1416.php)
  • EE-Regionen: Sozialökologie der Selbstversorgung

    Erfolgsbedingungen und Diffusion von Konzepten zur vollständigen Energieversorgung von Kommunen und Regionen auf der Basis erneuerbarer Energien - Schwerpunkt Bioenergie mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1076.php)
  • FAIR FUELS?

    Zwischen Sackgasse und Energiewende: Eine sozial-ökologische Mehrebenenanalyse transnationaler Biokraftstoffpolitik mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1418.php)
  • GETIDOS - Getting things done sustainably

    Theorie, Empirik und Potenzial der Social Entrepreneurship für eine nachhaltige Entwicklung mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1420.php)
  • plan B:altic - Klimawandel und Raumentwicklung

    Anpassungsstrategien der Stadt- und Regionalplanung in Stadtregionen der Küstenzone am Beispiel des Ostseeraumes mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1422.php)
  • Marktbasierte Instrumente für Ökosystemleistungen

    Triebkräfte, Wirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten am Beispiel von Klima- und Naturschutz in mitteleuropäischen Kulturlandschaften mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1424.php)
  • Politikinnovationen

    Neue Politikformen für Nachhaltigkeit, Politikregime und sozial-ökologische Transformation mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1429.php)
  • PoNa - Politiken der Naturgestaltung

    Ländliche Entwicklung und Agro-Gentechnik zwischen Kritik und Vision mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1427.php)

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