Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum nachhaltigen Konsum

Trotz umfangreichen Wissens hinsichtlich der Notwendigkeit nachhaltiger Konsummuster und einer breiten Maßnahmenpalette im Bereich der Verbraucheraufklärung ist es bisher kaum gelungen, einen generellen Trend in Richtung nachhaltigem Konsum zu bewirken. Zum Thema "Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum nachhaltigen Konsum" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 2008 zehn (Verbund)projekte.
Mit der neuen Förderbekanntmachung des BMBF zum Themenschwerpunkt Nachhaltiger Konsum wird ein gesellschaftliches Handlungsfeld aufgegriffen, das in den letzten Jahren an politischer Aktualität kontinuierlich zugenommen hat.
Die sozial-ökologische Forschung hat sich die Aufgabe gestellt, Blockaden, die einer Umsetzung vom Wissen zum Handeln entgegenstehen, zu identifizieren und zu analysieren. Als Ausgangspunkte werden die Verbraucherperspektive und das individuelle Handeln gewählt. Es soll Orientierungs- und Handlungswissen generiert werden, das für unterschiedliche Akteursgruppen nutzbar ist und zur Stärkung der Verbraucherkompetenz beiträgt. Die Vorhaben sollen die im jeweiligen Bedürfnisfeld erwarteten Nachhaltigkeitsgewinne konkretisieren und insbesondere im Hinblick auf Fortschritte der Energieeffizienz abschätzen. Eine besondere Herausforderung besteht darin, eine Brücke zwischen individuellem Handeln und ökologischen sowie gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu schlagen. Die Berücksichtigung der Gendersensibilität des Untersuchungsfeldes wird erwartet.

Durch die Einbindung relevanter Stakeholder (Verbraucher, produzierende Unternehmen, Handel) wird das für die Bearbeitung lebensweltlicher Problemlagen notwendige Praxiswissen integriert und gewährleistet, dass Transformationswissen erarbeitet wird, welches an die Bedürfnisse der Praxis anschlussfähig ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Forschenden für die Umsetzung der Ergebnisse verantwortlich sind.

 

 

 

Weitere Forschungsprojekte zur Thematik finden Sie im Bereich "Nachwuchsförderung".
  • Nachwuchsförderung

    Dreizehn junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der zweiten Auswahl-Runde haben im Jahr 2008 damit begonnen, wissenschaftliche Forschungsgruppen aufzubauen und das gewählte Thema für ihr Forschungsprojekt zu konkretisieren. Die vierjährige Projektlaufzeit startete 2009. Im Fokus der Nachwuchsforschenden stehen dabei insbesondere die Themen Klimaschutz, Biodiversität und Politikberatung. mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/714.php)

Dokumente

Kontakt

  • Dr. Martin W. Schmied

    • Projektträger im DLR Umwelt,Kultur, Nachhaltigkeit
    • Heinrich-Konen-Str. 1
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    • Telefonnummer: +49(0)228 3821 1588
    • Faxnummer: +49(0)228 3821 1500
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