Sozial-ökologische Forschung

Ziel der Sozial-ökologischen Forschung (SÖF) ist es Strategien zur Lösung gesellschaftlicher Nachhaltigkeitsprobleme zu entwickeln. Sie verknüpft den ökologischen Umbau der Gesellschaft mit sozialer Gerechtigkeit und ökonomischen Anforderungen.

Apfel; Foto: A. ZehmSeit 1999 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Sozial-ökologische Forschung (SÖF). Ziel des Förderschwerpunktes ist die Entwicklung von Strategien zur Lösung konkreter gesellschaftlicher Nachhaltigkeitsprobleme: z.B. zur Umsetzung der "Agrarwende", der Verbesserung der Ernährung der Bevölkerung, der Liberalisierung netzgebundener Ver- und Entsorgungssysteme (z.B. Wasser, Energie) und Emissionshandel. Eine derartige Forschung  erfordert ein Zusammenwirken der Wissenschaftler/-innen der Natur- und Gesellschaftswissenschaften. Dabei werden gesellschaftliche Akteure - z.B. Verbraucher/-innen, Kommunen, Unternehmen und Nichtregierungs-Organisationen - in den Forschungsprozess einbezogen. Damit soll der ökologische Umbau der Gesellschaft unterstützt werden, ohne dabei die soziale Gerechtigkeit und die wirtschaftlichen Belange aus den Augen zu verlieren. mehr

  • INFO! 2/2010

    Was können Kommunen und Regionen zum Klimaschutz beitragen - BINK nun offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" - Studie: Ein- und Zweifamilienhäuser nutzen Energiesparpotenziale nicht aus - Veranstaltungen  mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1542.php)
  • Die politische Ökonomie des Klimawandels

    Band 11 nimmt nach einer Darstellung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse, die Machtstrukturen der fossilen Energiewirtschaft ebenso in den Blick, wie die Verhandlungsprozesse und die marktwirtschaftlichen Instrumente des Kyoto-Protokolls. mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1505.php)
  • Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum nachhaltigen Konsum

    Trotz umfangreichen Wissens ist es bisher kaum gelungen, einen generellen Trend in Richtung nachhaltigem Konsum zu bewirken. Zum Thema "Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum nachhaltigen Konsum" fördert das BMBF seit 2008 zehn (Verbund)-Projekte.  mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/947.php)
  • Strategien zum Umgang mit systemischen Risiken

    Systemische Risiken verfügen über ein sehr hohes Schadenspotenzial: Eine als harmlos eingeschätzte Risikoquelle kann über große Entfernungen oder nach einem Zeitraum der Latenz ungeahnte Schäden entfalten. Seit 2006 forschen dazu fünf Projekte. mehr (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/626.php)

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